Richard Kiel ist tot

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Richard Kiel ist tot – aber sein „Beißer“ lebt

Richard Kiel ist am 10. September 2014 im kalifornischen Fresno verstorben. Uns allen wird er immer in Erinnerung bleiben als der ultimative James-Bond-Gegenspieler „Beißer“.

Richard Kiel – Ohne viele Worte

In Filmen wie „Der Spion, der mich liebte“ und „Moonraker – Streng geheim“ sprach der mehr als 2,10 Meter große Hüne kaum ein Wort.
Dafür ließ er sein furchterregendes Gebiss für sich sprechen, mit dem er sogar Stahl durchbeißen konnte.
Er drehte unzählige Kino- und Fernsehfilme und arbeitete dabei mit Clint Eastwood und Gene Wilder zusammen.

Eine wahre Größe im Filmgeschäft war Richard Kiel

Geboren wurde Richard Kiel am 13. September 1939 in Detroit, Michigan. Seine Größe kam nicht von ungefähr, er litt sein ganzes Leben unter der Krankheit Agromegalie, die auch für seine Körperlänge von ca. 2,17 m verantwortlich war. Bei der Agromegalie bildet sich ein gutartiger Tumor an der Hirnanhangsdrüse, dieser produziert Wachstums­hormone und führt zu einem enormen Größenwachstum z.B. der Hände und Füße.
„Beißer“ war der einzige Bond-Gegner, der nicht im Film starb. Er bekam sogar einen zweiten Auftritt und schließlich ein Happy End mit seiner körperlich viel kleineren Freundin. Selbst beim Verüben brutaler Verbrechen zeigte Richard Kiels Gesicht Züge, die beim Zuschauer eine gewisse Sympathie für den Killer weckten.

Die Legende stirbt nicht

Richard Kiel lebt nicht mehr. „Beißer“ aber wird ewig leben – war er doch der eindrucksvollste und auch der größte Gegner von 007.

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