Krebsforschung – was sie so schwierig gestaltet

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Krebs stellt direkt nach den Herz-Kreislaufkrankheiten, die häufigste Todesursache dar. Entsprechende Forschungen auf diesem Gebiet existieren schon viele Jahrzehnte und haben viele wichtige Erkenntnisse hervor gebracht. Im Vergleich zu anderen Erkrankungen ist jedoch trotzdem, das Gefühl gegenwärtig, dass eine Heilungsgarantie ausbleibt. Was gestaltet die Krebsforschung so schwierig und sind weitere Durchbrüche auf diesem Gebiet in den nächsten Jahren zu erwarten?

Die Krebsforschung und ihre Erfolge

Einrichtungen wie das deutsche Krebsforschungszentrum sind überaus bemüht Heilmittel gegen Krebs zu entwickeln. Überall auf der Welt arbeiten Wissenschaftler zusammen an der Erforschung dieser Erkrankung. So werden hochmoderne Analysegeräte zum Einsatz gebracht und Millionen von Forschungsgeldern eingesetzt. In den letzten Jahren hat die Forschung an Krebszellen jedoch auch große Erfolge zu verzeichnen. Dabei ist es wichtig den Tumor immer gezielter zu bekämpfen, um die negativen Auswirkungen für den Gesamtorganismus gering zu halten. Nun ist es möglich, Tumorzellen im Gehirn ganz gezielt zu zerstören. Aber auch in Bezug auf andere Krebsarten wie Gebärmutterhalskrebs wurden Erfolge erzielt. So ist der Zusammenhang von den humanen Papillomaviren und dem gefürchteten Gebärmutterhalskrebs erkannt wurden. Junge Frauen können dank der Forschung nun gezielt geimpft werden, um das Risiko von Gebärmutterhalskrebs gering zu halten. In vielen weiteren Fällen, steht die Forschung kurz vor dem Durchbruch. Die klinische Phase entscheidend jedoch maßgeblich darüber, ob und in welcher Form ein Medikament dann wirklich auf dem Markt erscheint.

Ursachenforschung in vielen Fällen ausbaufähig

Bei der Krebsprävention ist es nicht unerheblich zu wissen, woher der Krebs ursprünglich kam. Bei vielen Krebsarten ist das bis heute nicht vollständig geklärt. Es gibt Vermutungen, die jedoch nicht schlussendlich mit voller Sicherheit belegt werden können. Ein Beispiel dafür ist Lymphknotenkrebs. Experten vermuten, das es einen Zusammenhang mit den Erregern des Pfeifferschen Drüsenfiebers gibt, hundert prozentig kann dies aber nicht nachvollzogen werden. Auch bei anderen Krebserkrankungen wie Pankreaskarzinomen gibt es viele Ansätze, die besagen was den Krebs ausgelöst haben könnte, aber auch dort ist Ursachenforschung nicht abschließend. Bei Lungenkrebs hingegen zeichnet sich der Tabakkonsum als größter Verursacher weiterhin ab.

Wird die Krebsforschung in nächster Zeit weiter Fortschritte machen?

Die Erforschung von Krebs wird stetig im Blickwinkel der Medizin bleiben. Forschungsgelder treiben die Entwicklung von Medikamenten und Heilungsmitteln weiter voran. Die Weiterentwicklung und Nutzung technischer Geräte hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen und erleichtert das Zusammentragen von relevanten Forschungsergebnissen. Solange der Krebs so einen relevanten Platz in dem Gesundheitssystem einfordert, wird die Forschung weiter Ergebnisse hervorbringen, die äußerst bedeutend für die Krebsbehandlung sein wird.

Autor: http://www.contentworld.com/authors/profile/12184/

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